2. RKL West (Finalrunde) – 7. Runde

Sven bat mich, die Berichterstattung vom 7. Spieltag am 12.02.17 zu Lindow 2 – Leegebruch 3 zu übernehmen.

Die erste Aufregung war der Lacher beim Verlesen der Paarung Huhndt-Wolf !

Ich gehe chronologisch vor nach der Reihenfolge der beendeten Partien:

An Brett 3 bekam es Tobias mit einem erfahrenen Gegner Herrn KLORA (DWZ 1374) zu tun. Die Eröffnung: 1.d4/d5, 2.c4/Sf6, 3.c;d/S:d5, 4. e4 war schon mal etwas Neues. Tobias bekam Druck. Es wurde schnell gespielt, so habe ich als nächstes gesehen, daß nach Abtausch der meisten Figuren der Herr KLORA mit 1 Bauern Vorteil verblieb (5 gegen 4). Außerdem hatte Tobias Gegner einen Läufer und Turm, Tobias einen Springer und Turm. Der Springer ist hier normalerweise im Nachteil, nicht aber, wenn der Gegner eine Springergabel mit Turmverlust übersieht laughing ! Er gab sofort auf: 1:0 für Leegebruch.

Das 2. Brett, sprich ich mit schwarz gegen Herrn Breitkreutz (DWZ 1455) war als 2. beendet. Nach 1. e4/ e6 spielte mein Gegner mit 2. b3 etwas Neues. Ich wollte ihm in nichts nachstehen und drohte gleich ein bisschen 2…./ Df6, 3. Sc3/Lc5, 4. Df3/d5, 5. Lb2/d:e und er tauschte die Dame und ich verblieb mit Mehrbauer !surprised Danach konnte ich den Druck auf meinen Gegner aufrecht erhalten und gewann im 24. Zug eine Figur. Diesen Vorteil konnte ich nutzen ! wink 2:0 für uns.

Als Drittes war Sven H. an Brett 1 fertig. Sven spielte gegen seinen Gegner Wolf (DWZ 1416) Schottisch. Svens Gegner konnte relativ schnell ausgleichen, hatte aber keinen entscheidenden Vorteil. Da Tobias und ich fertig waren, bot Sven mehrmals Remis und spielte auch Verteidigungszüge, um den Mannschaftssieg nicht zu gefährden. Als Sven einen Bauern hätte gewinnen können, einigte man sich auf Remis. Damit sicherte er den Mannschaftssieg !cool 2,5:0,5

Als letztes spielte noch Dieter an Brett 4 gegen T.Melzer (1160). Die französische Verteidigung führte zu einer etwas unübersichtlichen Situation im Mittelspiel, aus der Dieters Gegner mit Vorteil ins Endspiel überleiten konnte. Sein Gegner hatte einen Freibauern auf der 7. Reihe, einen Bauern mehr und Dieters Bauernstruktur war zerstört, 1 Doppelbauer, 2 Einzelbauern. Dieter verteidigte sich aber geschickt und konnte das Ganze noch zu einem Turmendspiel mit Minusbauern überleiten. Turmendspiele sind bekanntlich nicht so trivial gewonnen. Leider stand auch der König von Dieters Gegner zentral und er konnte einen weiteren Freibauern vorrücken. Als T.Melzer den Turmtausch erzwingen konnte, gab Dieter das hoffnungslose Bauernendspiel auf. Gut gekämpft, leider ohne Erfolg. Endstand aber: 2,5:1,5 für Leegebruch !!!laughinglaughing

Henning Alf

Leegebrucher Schachfreunde e. V.

Leegebrucher Schachfreunde e. V.