Regionalliga Nord – 6. Spieltag

Der 19.03.2017 war ein rabenschwarzer Sonntag für unsere 1. Mannschaft. An diesem mussten wir eine deprimierende Niederlage gegen in Unterbesetzung angetretene Wusterhausener hinnehmen…

Mit unserer recht guten Aufstellung kam es zu folgenden Paarungen:

Brett 1: Michael Tornow (1771)        –   Felix Teichert (1903)

Brett 2: Henning Alf (1746)             –   Dirk Tornow (1858)

Brett 3: Frank Dziamski (1605)         –   Christopher Luthardt (1530)

Brett 4: Nikolas Nimptsch (1482)  –   Karsten Weiß (1606)

Brett 5: Daniel Dziamski (1422)       –   Uwe Nemitz (1395)

Brett 6: Sven Huhndt (1500)           –   Arne Zuncker (1448)

Brett 7: Ralf Sooß (1214)                   –   Justin Schröder (1626)

Brett 8: Angelina Jacoby (1356)      –   Oliver Schulze (1438)

Da Wusterhausen nur mit 7 Spielern anreiste, ließen sie Brett 3 frei. Somit gewann Christopher kampflos.

Henning investierte sehr viel Zeit: Nach 20 Zügen hatte er eine Stunde verbraucht, sein Gegner erst 7 Minuten. Vier Züge zuvor machte Henning einen Fehler, der zum Bauernverlust führte und infolge eines erzwungenen Figurenabtausches nicht mehr ausgeglichen werden konnte.

Uwe schaffte es, trotz schlechterer Stellung und Minusbauern seinen Gegner noch zu remisieren.

Justin wurde seiner Favoritenrolle gerecht und gewann nach einem Bauerngewinn im Mittelspiel seine Partie nach zähem Endspiel souverän.

Nikolas verlor aufgrund einer Unachtsamkeit einen Bauern im Mittelspiel und konnte nach einem vergeblichen Gegenspiel-Versuch dem Druck seines Gegners 20 Züge später nicht mehr standhalten.

An sich war noch alles für uns möglich: Felix stand ausgeglichen, Sven etwas besser und Angelina auf Gewinn. Aber das Glück sollte einfach nicht auf unserer Seite sein und es kam abrupt anders:

Sven hatte mehr Spiel und es sah alles ziemlich danach aus, dass er etwas auf unser Punktekonto holt. Doch dann lief er in eine Springergabel auf König, Dame und Turm…die Partie war gelaufen.

Angelina ist eine super Verstärkung für unsere erste Mannschaft. Ihr gelang es im Mittelspiel eine Figur für zwei Bauern zu gewinnen. Solide spielte sie weiter, investierte aber viel Zeit – daran mangelte es zur Zeitkontrolle. Mit verbliebenen 2 Sekunden auf der Uhr absolvierte sie ihren 40. Zug und lief ausgerechnet dort in ein einzügiges Matt hinein…

Am Mannschaftsverlust konnte nun auch Felix nichts mehr ändern. Letztendlich einigte man sich ein paar Minuten später auf Remis.

Endstand: 3-5. In zwei Wochen geht es dann nach Eberswalde.

Nikolas Nimptsch

Leegebrucher Schachfreunde e. V.

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